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Defekt am Luftmassensensor: Wenn dem Motor die Luft ausgeht...

Korrektes Motormanagement ist ohne Luftmassensensor nicht möglich. Erst das richtige Verhältnis zwischen Kraftstoff und Luft, nämlich 1:14,5 oder auch λ=1 genannt, führt zu einer optimalen Verbrennung. Dafür misst der Luftmassensensor die angesaugte Luftmenge, woraufhin die Motorelektronik die benötigte Kraftstoffmenge genau dosiert.

In dem zwischen Luftfiltergehäuse und Ansaugkrümmer sitzenden Luftmassensensor sind innerhalb des Luftstroms zwei temperaturabhängige Metallfilmwiderstände angeordnet. Der entstehende Temperaturunterschied durch die angesaugte Luftmenge wird durch einen Heizstrom ausgeglichen. Dieser Strom wiederum dient als Messgröße zur Berechnung der erforderlichen Kraftstoffmenge.

Luftmassensensoren HELLA Ein ausgefallener Luftmassensensor kann neben dem Aufleuchten der Motorkontrollleuchte entweder zu einem kompletten Motorstillstand führen oder das Motormanagement-Steuergerät arbeitet in einem Notlaufprogramm weiter.

Ursache mit Wirkung
Kontaktfehler und mechanische Beschädigungen sind am schnellsten festzustellen. Bei einem beschädigten Messeelement oder dessen Drift außerhalb des Messrahmens wird es schon schwieriger. Nach der Sichtkontrolle prüfen Sie daher die Spannungsversorgung bei eingeschalteter Zündung und anschließend die Ausgangsspannung bei laufendem Motor. Des Weiteren überprüfen Sie die Verbindungsleitungen zwischen abgezogenem Steuergerätestecker und Sensorstecker auf Durchgang. Zu allen drei Prüfungen ist ein Schaltplan für die PIN-Belegung absolut erforderlich. Die elektronische Prüfung des Luftmassensensors erfolgt durch das Motormanagement-Steuergerät. Tritt ein Fehler auf, kann der Fehlercode mit einem Diagnosegerät ausgelesen werden.


Quelle: Hella Telegramm 4/2004






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