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Erst montieren, dann die Lasche ziehen
Das Einhalten der richtigen Reihenfolge verhindert beim Austausch von Zentralausrückern unliebsame Schäden. Zentralausrücker sind mittlerweile bei sehr vielen Fahrzeugen mit Schaltgetriebe verbaut. Sie vereinen den Kupplungsnehmerzylinder und das Ausrücklager in einem Bauteil.
Zentralausrücker können in der Werkstatt nicht instandgesetzt werden und müssen im Schadensfall komplett ausgetauscht werden. Hierbei muss der Werkstattfachmann allerdings die spezifische Handhabung der unterschiedlichen Varianten kennen, um Schäden am Neuteil zu vermeiden. So sind etwa Zentralausrücker, die bei Opel im Astra H, Combo, Corsa C, Corsa D, Meriva und Tigra Twin Top zum Einsatz kommen, mit einem roten Montagesicherungsring versehen.
Undichter Zentralausrücker ist unbrauchbar. Beim Austausch eines solchen Zentralausrückers ist zu beachten, dass der Sicherungsring erst entfernt werden darf, nachdem der Zentralausrücker sicher montiert wurde.
Wird der Montagesicherungsring entfernt, so lange der Zentralausrücker noch nicht ordnungsgemäß angeschraubt ist, kann sich die Führungshülse aus der Verstemmung auf der Rückseite des Bauteils lösen. Das führt dann dazu, dass der Zentralausrücker undicht wird. In diesem Fall darf er nicht mehr eingebaut werden.
Die Fachleute von LuK Aftermarket weisen in dem Zusammenhang darauf hin, dass eingeschickte Bauteile, die ein durch Falschmontage verursachtes Schadensbild aufweisen, nicht als Gewährleistungsfall akzeptiert werden können.
Die Werkstatt muss in solchen Fällen für den Schaden haften. Daher lohnt es sich, vor dem Einbau die Montageanleitung zu lesen und während der Arbeit zu beachten.
Quelle: amz - auto motor zubehör ⁄ Luk Aftermarket oHG
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