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BPW LUFTFEDERBÄLGE
Allgemein

Luftfederbalg, Standard
BPW Luftfederbälge sind in den oberen Luftbalgdeckel fest eingerollt und mit dem unteren Spannteller vulkanisiert.
Der obere Luftbalgdeckel wird entweder mit dem Rahmenuntergurt verschraubt oder es wird zur Befestigung, je nach Balgausführung, eine Platte oder Konsole am Fahrzeugrahmen angeschweißt. Daran wird der Luftfederbalgdeckel mit zwei Sicherungsmuttern M 12 verschraubt.
Der Abrollkolben aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) mit Stahlabstützung reduziert das Gewicht und ist korrosionsfrei. Der integrierte Anschlagpuffer schützt vor Beschädigungen bei entlüftetem Balg.
Die untere Luftbalgplatte wird an der Lenkerfeder mit 2 Sicherungsschrauben M 16 verschraubt.

Geteilter Luftfederbalg (Kombi-Airbag)
Beim Kombi-Airbag ist der Luftfederbalg zweigeteilt: Der Luftfederbalg wird mit Abrollkolben am Fahrzeugrahmen angeschraubt, der Zentrierkegel ist mit der Lenkerfeder verbunden, bzw. in den Achslappen integriert.
Wird das Fahrzeug angehoben, bewegt sich die Achse mit dem Kegel nach unten. Die Bewegung wird durch die Stoßdämpfer begrenzt.
Der Luftfederbalg bleibt jedoch in Ruheposition. Wird das Fahrzeug abgesetzt, fügen sich Luftfederbalg und Zentrierkegel wieder sicher zusammen.
Der Balg kann weder falten noch knittern.
Hubbegrenzung
Die Einfederung wird durch einen Anschlagpuffer innerhalb des Luftfederbalgs begrenzt. Bei bestimmten Einsatzbedingungen muss die Ausfederung begrenzt werden.

Luftzufuhr
Der während des Fahrbetriebs benötigte Druck wird über eine Druckluftleitung eingebracht, die entweder mit der im Luftbalgdeckel eingeschweißten Gewindehülse (M 22 x 1,5) oder aber über einen hohlen Stehbolzen (M 18 x 1,5 / M 20 x 1,5) mit dem Luftfederbalg verbunden ist.
Quelle: BPW-EL-Luft-05/1 d
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