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Noch mehr Effizienz fürs Druckluftsystem
Die von Knorr-Bremse entwickelte Trockenmittelpatrone mit Ölpartikelfilter setzt sich im Erstausrüster- wie im Ersatzgeschäft mehr und mehr durch. Da sie Öl und schädliche Aerosole vor dem Trocknungsvorgang
aus der Druckluft herausfiltert, erhöht sich die Lebensdauer der nachgeschalteten Komponenten.
Druckluftsysteme wie die elektronische Luftaufbereitung Electronic Air Control 2 (EAC2) von Knorr-Bremse benötigen saubere, trockene Luft, um einwandfrei, effizient und sicher über eine lange Lebensdauer zu funktionieren.
Genau aus diesem Grund umfasst das Portfolio des Münchner Unternehmens neben Brems- und Steuersystemen für Nutzfahrzeuge auch Komponenten wie zum Beispiel Trockenmittelpatronen.
Am Markt stößt dabei insbesondere die Trockenmittelpatrone mit Ölpartikelfilter (Oil Separator Cartridge, OSC) auf immer größere Resonanz: Die führenden Lkw-Hersteller entscheiden sich bereits bei der Erstausrüstung vermehrt für diese Weiterentwicklung der Standardpatrone. Am Firmensitz in München entwickelt, hat Knorr-Bremse bis heute schon rund 2,5 Millionen OSC produziert. Ab Herbst 2011 werden auch im Ersatzgeschäft für alle Luftaufbereitungssysteme vorrangig Trockenmittelpatronen mit Ölpartikelfilter angeboten. Der Umstieg ist mit zahlreichen Vorteilen verbunden. Denn gegenüber der konventionellen Trockenmittelpatrone verhindert OSC nicht nur das Eindringen von Luftfeuchtigkeit und Fremdkörpern beziehungsweise Festpartikeln in das Druckluftsystem, sondern filtert zusätzlich Verschmutzungen durch Öl, bevor diese das Trockenmittel und anschließend das Druckluftsystem erreichen.
Weiteres Plus: Betrug die Nutzungsdauer der Standardpatrone ein Jahr, ist sie bei OSC unter normalen Einsatzbedingungen auf 24 Monate ausgelegt. Der finanzielle Mehraufwand kompensiert sich damit also sehr schnell. “Ölpartikel und Aerosole, die während des Kompressorbetriebs entstehen, sind die häufigste Form von Verunreinigungen und dadurch verursachten Qualitätsproblemen in Druckluftsystemen”, erläutert Wolfgang Krinner, Leiter des Center of Competence Luftaufbereitung bei Knorr-Bremse. “Gelangen diese Abscheidungsprodukte in das Druckluftsystem, wirkt sich das negativ auf dessen Lebensdauer aus”, so Krinner weiter. Durch Verunreinigungen besteht darüber hinaus die Gefahr, dass die Schmierstoffe in ihren Eigenschaften beeinträchtigt werden. Möglich ist zudem das Blockieren von beweglichen Teilen ebenso wie die Beschädigung wesentlicher Dichtelemente. All dies kann letztlich zu einem Ausfall des Brems- und Druckluftsystems sowie nachgeschalteter Komponenten wie etwa der Bremssteuerventile, der Luftfederventile oder der Kabinenfederventile führen.
Mit ihrem 2-in-1-Filtersystem ist die OSC das Resultat einer Weiterentwicklung, die derartige Beeinträchtigungen erst gar nicht entstehen lässt. Der mehrlagige, feinporige Koaleszenzfilter absorbiert Öl, Ölderivate und aggressive Aerosole. Aufgrund der Tatsache, dass der Ölfilter am Eingang der Trockenmittelpatrone angebracht ist, kann das Granulat nicht verschmutzen - es bewahrt lange Zeit seine hohe Trocknungs- und Adsorptionsqualität.
Der Einbau der OSC in Luftfiltersysteme reduziert also das Risiko von Fahrzeugpannen aufgrund beschädigter Komponenten des Druckluftsystems und hält somit kostenintensive Ausfallzeiten des Fahrzeugs auf einem Minimum. Gleichzeitig gewährleistet die OSC die volle Leistungsfähigkeit der EAC2, die – im Idealfall ergänzt um den Kompressor mit Kupplung - für eine Kraftstoffsenkung von mehreren hundert Litern pro Jahr und eine deutliche Minderung des CO2-Ausstoßes sorgt.
Quelle: Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH - BREMSPUNKT 1/11
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