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Turboladerausfall: Fehlerquelle Motorentlüftung, Ölnebelabscheider und Filter

Hier als ein Beispiel von vielen:
BMW Motoren 2,0d (N47D20A, N47N204D4) sowie 3,0d (M57D25, M57D30)


Die Schlütter Turbolader GmbH sieht eine Vielzahl unnötiger Turboladerausfälle darin begründet, dass immer noch zu wenige Gesellen und Meister im Kfz-Handwerk den engen Zusammenhang zwischen Motorentlüftung, Kurbelgehäusedruck und Turbolader verstanden haben.

In sehr einfachen Worten:
Ist die Motorentlüftung in ihrer Funktion nicht einwandfrei, so führt dies zu überhöhten Drücken im Kurbelgehäuse. Hierdurch wird der Rückfluss des Öls aus dem Turbolader hin zur Ölwanne behindert.

In Folge verlieren solche Turbolader Öl in Richtung Verdichter und Turbine. Dieser Effekt tritt schon bei wenigen Millibar auf und nicht erst dann, wenn das Öffnen des Ventildeckels oder das Ziehen des Peilstabes solches vermuten lässt. Bei VTG/VNT-Turboladern, also jene mit einer variablen Turbinengeometrie - heute weit über 50 Prozent aller Dieselanwendungen - verklebt hierdurch die VTG-Einheit, bis hin zu deren Zerstörung. Das Ergebnis ist das Abstürzen in den Notlaufmodus durch Überschreiten der Regelgrenze. Einige Fahrzeuge sind heute mit Ölnebel-Filtereinheiten ausgerüstet. Diese sind bei den meisten Anwendungen in regelmäßigen Abständen zu erneuern. So schreibt BMW heute den Wechsel bei jedem 3. Ölwechsel vor. Schlütter Turbolader rät DRINGEND, diesem guten Ratschlag Folge zu leisten.

Gleiches gilt für alle Fahrzeuge mit dieser Technik, wie z. B. die Motoren AKN und AFB von Audi/VW. Versuche solche Filter auf “Wiederverwendbarkeit” zu prüfen scheitern, wobei Sie bedenken sollten, dass die Kosten eines wie hier geforderten Wechsels nur einen Bruchteil der Kosten für einen Turboladertausch darstellen!


Quelle: TurboNews 2011-001 / Schlütter Turbolader GmbH


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