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Neue ADR-Vorschriften
Die Transporteure von Gefahrgut müssen sich auf wichtige Änderungen der ADR-Vorschriften für Stückgut und Tanktransporte einstellen. Nach Dekra-Angaben betreffen die Neuerungen die Kennzeichnung von Transporten mit wassergefährdeten Stoffen, das Unfallmerkblatt, das Beförderungspapier sowie Gefahrgüter, die in begrenzten Mengen (“LQ”) transportiert werden. Brisant ist laut Dekra vor allem die neue Kennzeichnungspflicht bei wassergefährdeten Stoffen, die ohne Übergangsfrist bereits am 1. Januar 2011 in Kraft trat. Danach müssen Tankfahrzeuge, die etwa Benzin, Diesel, Heizöl, Farben oder Lacke transportieren, ausser dem Flammensymbol zusätzlich das neue Fisch-Baum-Symbol tragen.
Autobahnen: Wichtige Freigaben nahen
Auf Autobahnen besser rollen soll der Verkehr 2011: Nach Angaben des ADAC wird der Ausbau des europäischen Fernstraßennetzes 2011 weiter voranschreiten. Die wichtigsten Freigaben im Überblick:
Österreich: Ab Juni stehen auf der Tauernautobahn A 10 beide Röhren des 6,5 km langen Tauerntunnels zur Verfügung. Die Generalsanierung der alten Röhre ist dann abgeschlossen. Da der Verkehr im Katschbergtunnel auf derselben Route bereits seit 2009 durch zwei Röhren rollt, dürften die kilometerlangen Staus auf dieser wichtigen Durchgangsstrecke der Vergangenheit angehören, so der Verkehrsclub.
Tschechien: Im Jahresverlauf werden zwei Abschnitte der D1 (Brünn-Ostrau) zwischen Rikovice und Prerov (9 km) sowie zwischen Prerov und Lipnik nach Becvou (10 km) fertig. Sind beide Teilstücke eröffnet, ist die Autobahn bis auf eine 6 km lange Lücke zwischen Hulin und Rikovice komplett. Eine wichtige Verbindung vor allem für diejenigen, die über Tschechien in Richtung Krakau wollen.
Slowenien: Auf der viel befahrenen A 2 (Karawankentunnel-Ljubljana) wird im Juni 2011 das letzte Nadelöhr beseitigt. Dann wird zwischen Peracica und Podtabor bei Bled der neue Viadukt und damit die zweite Fahrbahn fertig sein. Ab diesem Zeitpunkt stehen auf der gesamten Autobahn vier Spuren zur Verfügung.
Ungarn: Voraussichtlich Ende 2011 wird die M 3, die auf einer Länge von 234 km von Budapest über Eger nach Nyireghyhaza führt, um weitere 46 km bis Vasarosnameny verlängert. Bis zur ukrainischen Grenze sind es dann nur noch 20 km.
Quelle: KFZanzeiger 6. Januar 2011, 64. Jahrgang
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