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ContiTech: Tipps zur Wartung von Torsionsschwingungsdämpfern

Typische Fehlerbilder rechtzeitig erkennen • Schäden nicht immer offensichtlich • Ausfall führt zu Riemenschäden

Torsionsschwingungsdämpfer (TSD) übernehmen im Antriebssystem moderner Dieselmotoren eine zentrale Funktion: Sie tilgen die Vibrationen der Kurbelwelle. Ist der Torsionsschwingungsdämpfer defekt, schädigen die Drehschwingungen der Kurbelwelle sowohl den Antriebsriemen als auch die angetriebenen Nebenaggregate. Deshalb sollten Kfz-Mechaniker die Riemenscheiben bei jedem Riemenwechsel kontrollieren.

Dies erfordert besondere Aufmerksamkeit, da die Schäden nicht immer offensichtlich sind. ContiTech gibt Tipps, worauf Monteure bei der Wartung achten müssen, um Ausfälle mit Folgeschäden zu vermeiden:

Oberflächenverhärtung mit Mikrorissen ist bei den Schwingungsdämpfern ein Zeichen von Alterung (siehe Abbildung 1). Diese haben letztendlich den Ausfall des TSD zur Folge.
Die meisten Schäden an Torsionsschwingungsdämpfern beginnen an der Rückseite der Scheiben. Abbildung 2 zeigt eine deutliche Verformung der Elastomerspur, während die Vorderseite noch in gutem Zustand ist (Abbildung 3). Diese Schäden werden bei der Inspektion jedoch oft nicht entdeckt, weil die Scheiben selbst bei einer Sichtkontrolle nicht abgebaut und nur von vorne überprüft werden.

Bei Fahrzeugen, die durch Geräusche, Ausfälle oder unnatürlichen Verschleiß des Keil- oder Keilrippenriemens auffallen, sollten Monteure besonders auf den Zustand der Torsionsschwingungsdämpfer achten.

ContiTech empfiehlt, die Torsionsschwingungsdämpfer alle 60.000 km auf Rissbildung, Verformung und Korrosionsspuren zu kontrollieren. Ein Wechsel alle 120.000 km ist sinnvoll, da nicht jeder Alterungs- oder Belastungsprozess zu einer offensichtlichen Fehlerbildung führt, aber sehr wohl das Laufverhalten des Motors beeinträchtigt.

Werkstätten gehen auf Nummer sicher, wenn Riemen und Torsionsschwingungsdämpfer beziehungsweise entkoppelte Torsionsschwingungsdämpfer (eTSD) gleichzeitig ausgewechselt werden - zumal die Komponenten dann perfekt aufeinander abgestimmt sind. Hierfür bietet ContiTech Komplettpakete in Erstausrüsterqualität an, die neben dem Keilrippenriemen auch TSD beziehungsweise eTSD enthalten. Bei eTSD wird zusätzlich noch der Riementrieb der Nebenaggregate entkoppelt, um Riemen und die angetriebenen Aggregate zu schonen.


Quelle: ContiTech AG, Hannover



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